Zweites Orgelherbstkonzert in Sankt Laurentius Bietigheim

Am Sonntag, 20. September um 18:00 Uhr, findet in der Sankt Laurentiuskirche Bietigheim das zweite Konzert des Bietigheimer Orgelherbstes statt mit Raphael Attila Vogl.

Der deutsche Organist Raphael Attila Vogl begann mit 18 Jahren die Bachelor-Studiengänge Konzertfach Orgel und Kirchenmusik bei Prof. Stefan Baier und Prof. Markus Rupprecht an der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg. Im Zuge dessen absolvierte er zwei Auslandssemester an der Franz-Liszt Akademie in Budapest bei Prof. Laszlo Fassang. Im Anschluss daran schloss er 2020 sein Master Studium Organ Performance an der weltberühmten Juilliard School in New York bei Grammy Award Gewinner Prof. Paul Jacobs ab. Im Folgejahr nahm er erfolgreich an der Aufnahmeprüfung für den höchsten Abschluss der Juilliard School teil – den Doctor of Musical Arts (DMA). Neben verschiedenen Auszeichnungen – u. a. beim internationalen Mendelssohn Orgelwettbewerb in der Schweiz, beim Internationalen Tariverdiev Wettbewerb in Russland und beim Boulder Bach Festival’s World Bach Competition – spielte Raphael Attila Vogl die New York Premiere von Sofia Gubaidulinas The Rider on the White Horse für Orchester und Orgel. Zusätzlich zum traditionellen Orgelrepertoire ist Vogl für seine eigenen Transkriptionen von Orchester- und Großwerken bekannt und bietet mutige Neuinterpretationen, die das
Ausdrucksspektrum des Instruments erweitern.

Zur Aufführung kommen Transkriptionen von Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy
(1809-1847), Johann Sebastian Bach (1685-1750), Georg Friedrich Händel (1685-1759)
und Max Reger (1873-1916).

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Das letzte Konzerte des Bietigheimer Orgelherbstes findet am Sonntag, 27. September mit Rolf Müller aus Altenberg statt.

Gunther-Stilling-Haus wird am 13. September 2026 eröffnet

Der Bildhauer Gunther Stilling ist in Bietigheim-Bissingen aufgewachsen und viele seiner Werke stehen in der Region, darunter auch die große Laurentius-Figur vor der Laurentiuskirche in Bietigheim. Sie zeigt den Heiligen Laurentius auf einem Rost und spielt damit auf die Heiligenlegende an, nach der der Diakon Laurentius auf einem Rost gefoltert und getötet wurde, weil er dem Kaiser in Rom den Kirchenschatz nicht herausgeben wollte. Am 13. September 2026 wird in Güglingen bei Heilbronn, wo Stilling gelebt und gearbeitet hat, sein ehemaliges Atelier- und Wohnhaus als „Gunther-Stilling-Haus“ eröffnet. Es vereint Schaulager, Archiv und Skulpturengarten und kann am 13.9., dem Tag des Offenen Denkmals, von 10 bis 17 Uhr kostenlos besichtigt werden.

Besucherinnen und Besucher erhalten die Gelegenheit, das ehemalige Atelier- und Wohnhaus des Bildhauers Gunther Stilling (1943-2024) zu besichtigen und das umfangreiche künstlerische Schaffen des international tätigen Bildhauers und Professors an einem der Entstehungsorte zu erleben. Die Präsentation ermöglicht einen besonderen Einblick in das Leben und die Arbeit des Ausnahmekünstlers und eröffnet einen unmittelbaren Zugang zu seinem Denken, seinen Themen, seinen Arbeitsprozessen und Werkphasen. Der Skulpturengarten lädt dazu ein, die Werke im Dialog mit der Natur zu erleben.

Ab Oktober 2026 ist das Gunther-Stilling-Haus regelmäßig an jedem ersten Sonntag im Monat geöffnet, jeweils um 14:30 Uhr findet eine etwa einstündige Führung in Kleingruppen statt (Kosten für die Führung: Erwachsene 5 Euro, Kinder und Jugendliche in Begleitung von Erwachsenen: freier Eintritt). Die Führung bietet Raum für Fragen, Gespräche und persönliche Entdeckungen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Voranmeldung gebeten per E-Mail an stilling@email.de.

Auch außerhalb dieser Termine sind Besuche nach Vereinbarung möglich. Das Gunther-Stilling-Haus ist ein ehemaliges Wohnhaus und daher leider nicht barrierefrei zugänglich.

Der Bietigheimer Orgelherbst beginnt

Am Sonntag, 13. September um 18.00 Uhr beginnt der Bietigheimer Orgelherbst in der katholischen Kirche Sankt Laurentius in Bietigheim-Bissingen, Uhlandplatz 1.

Das Auftaktkonzert gestaltet Jürgen Benkö.
Jürgen Benkö studierte an der Kirchenmusikschule in Rottenburg (Orgel bei Prof. Bernhard Ader) und an der Musikhochschule in Frankfurt am Main (Orgel bei Prof. Edgar Krapp). Von 1993-1996 war er Schüler der Solistenklasse bei Prof. Günther Kaunzinger an der Musikhochschule Würzburg und schloss diese mit dem
Meisterklassendiplom ab. Seine Ausbildung als Konzertorganist ergänzte er in Meisterkursen bei Harald Feller, Martin Lücker und Olivier Latry. Während seiner
Studienzeit war Jürgen Benkö Organist an der Augustinuskirche und am Deutschordensmünster in Heilbronn, bevor er 1989 zum Dekanatskirchenmusiker an der St. Laurentiuskirche in Bietigheim ernannt wurde. Neben seiner umfangreichen Tätigkeit als Kirchenmusiker, Chorleiter und Dirigent konzertiert Jürgen Benkö regelmäßig im In- und Ausland.

Jürgen Benkö wird der Rieger-Tschökel Orgel mit folgenden Kompositionen selten zu hörende Klänge entlocken:Sonate Nr. 5 c-Moll von Alexandre Guilmant, Praeludium und Fuge von Johann Sebastian Bach und Ouverture libanaise von Naji Hakim.
Der Eintritt ist frei. Spenden für die Kirchenmusik an Sankt Laurentius sind willkommen.

Die beiden weiteren Konzerte des Bietigheimer Orgelherbstes finden statt am Sonntag, 20. September, mit Raphael Attila Vogl aus New York und am Sonntag, 27. September mit Rolf Müller aus Altenberg. Die Konzerte beginnen jeweils um 18.00 Uhr.

Kino & Kirche startet wieder am Mittwoch, 9. September 2026

Der Pferdemarkt endet, und am Tag darauf startet „Kino & Kirche“ in Bietigheim-Bissingen am Mittwoch, 9. September 2026, in die neue Saison. Im „Alten Kino“, dem ehemaligen Bissinger Olympia-Kino, werden dann einmal im Monat mittwochs bis Dezember wieder neue Filme präsentiert. Das Programm startet um 16.30 und 19.30 Uhr mit einem Film über einen genialen Physikstudenten, bei dem eine tödliche Krankheit festgestellt wird. Doch durch die Liebe zu einer Kommilitonin fasst er neuen Lebensmut und wird zu einem der bedeutendsten Gelehrten des 20. Jahrhunderts.

Gast bei den Filmnachgesprächen ist Hans Bader, der sich als ehemaliger Mathematik- und Physiklehrer am Lichtensterngymnasium Sachsenheim mit der Materie des Films und den Theorien des Gelehrten gut auskennt. Der Film zeigt eindringlich, wie wertvoll jeder einzelne Mensch ist, egal, mit welcher Einschränkung er leben muss. Die vier Filme bei „Kino & Kirche“ stehen darum diesmal unter dem Motto des Evangelischen Kirchentags 2027 in Düsseldorf: „Du bist kostbar.“

Diese Zusage gilt auch für die anderen drei Filme, die gezeigt werden: Am Mittwoch, 7. Oktober 2026, geht es um eine junge Erwachsene mit einer suchtkranken Mutter, die ihre Rolle als familiäre Fürsorgerin neu auslotet. Am Mittwoch, 4. November, steht ein US-Unternehmer und Besitzer eines Kuriositätenkabinetts im Mittelpunkt des Films. In der Adventszeit wird dann noch am Mittwoch, 9. Dezember, eine unterhaltsame Sinnsuche mit Marie und Jeshua/Jesus gezeigt.

Die Kirchengemeinden machen mit „Kino & Kirche“ so genannte „nicht-gewerbliche Filmarbeit“. Da dafür kein Eintritt verlangt werden darf, gibt es auch keinen „Vorverkauf“ von Eintrittskarten. Auch ist es nicht möglich, Plätze im Voraus zu reservieren. Das Kino wird 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn geöffnet, es stehen jeweils 110 der bequemen roten Kinosessel zur Verfügung. Wegen dieser besonderen Form der Filmarbeit dürfen die Filmtitel auch nicht öffentlich (z.B. im Internet) genannt, sondern nur umschrieben werden.

„Kino & Kirche“ wird veranstaltet in Kooperation mit dem Evangelischen Kreisbildungswerk Ludwigsburg und der Katholischen Erwachsenenbildung im Kreis Ludwigsburg. Faltblätter mit dem ausführlichen Programm und den Filmtiteln liegen u.a. in den Kirchengemeinden, in der Stadtinformation und in der Bücherei Bietigheim-Bissingen aus. Die Filmtitel können auch über die Homepage www.kino-und-kirche.de erfragt werden.

Komm, setz dich zu mir!

Mit diesem Aufruf empängt seit einigen Wochen ein neues „Plauderbänkle“ die Gottesdienstbesucher der St. Johannes-Gemeinde beim Verlassen der Kirche nach dem Gottesdienst. Sie lädt ein, noch gemeinsam auf dem Kirchplatz zu verweilen und miteinander ins Gespräch zu kommen, ganz ungezwungen und ganz formlos.

Probieren Sie es doch einfach einmal aus und nehmen Sie auf unserem Plauderbänkle Platz, um sich auszutauschen oder einfach auch nur, um die Ruhe zu genießen.

 

Wer mehr zum Plauderbänkle und der Herkunft erfahren möchte, findet weitere Infos unter:

https://www.ckd-rs.de/pressemitteilungen/plauderbaenkle-in-der-dioezese-eingeweiht/3324003/

Zauberhafte Märchenwanderung auf dem Martinusweg

Trotz großer Sommerhitze waren 10 Kinder und 12 Erwachsene am Sonntagnachmittag in den Bietigheimer Forst zur Märchenwanderung auf dem Martinusweg gekommen, die die Martinusgemeinschaft und die Katholische Kirche Bietigheim-Bissingen gemeinsam angeboten hatten. Unter dem Titel „Vom Schatz des Gebens“ waren die Kinder mit ihren Eltern gemeinsam mit der „Märchenhexe Steffi“ auf einer zauberhaften Wanderung voller Geschichten, Rätsel und kleiner Wunder unterwegs. Natürlich wurden auf dem Martinusweg zwei Geschichten von St. Martin erzählt, seine berühmte Mantelteilung und seine Bischofswahl, die die aufgeregten Gänse erst möglich machten, als sie Martin verrieten, der sich im Gänsestall versteckt hatte, um nicht Bischof zu werden. Darum gab es am Ende des zweistündigen Wegs für die Kinder aauch selbst gebackene Gänse zu essen.

Märchenwanderung im Sommerferienprogramm am 2. August 2026

Im Sommerferienprogramm von Bietigheim-Bissingen bieten Katholische Kirche und Martinusgemeinschaft am 2. August 2026 eine Märchenwanderung auf dem Martinusweg im Bietigheimer Forst an unter dem Titel „Vom Schatz des Gebens“. Gemeinsam mit der Märchenhexe Steffi begeben sich die Kinder auf eine zauberhafte Wanderung voller Geschichten, Rätsel und kleiner Wunder. Doch oh je – die goldenen Erzählsteine sind verschwunden! Gemeinsam machen wir uns auf die Suche nach ihnen durch den Forst. Jeder gefundene Stein bringt ein Märchen zum Vorschein – über Freundschaft, Mut und darüber, dass Geben schöner ist als Nehmen. Das hat schon St. Martin erlebt, als er seinen Mantel mit einem Bettler teilte. Unterwegs warten kleine Überraschungen im Wald. Eine märchenhafte Wanderung voller Fantasie, Natur und Geschichten.

Die Märchenwanderung beginnt um 15 Uhr am 1. Parkplatz am Bietigheimer Forst, Großingersheimer Straße 111, und dauert bis etwa 17 Uhr. Geeignet ist sie für Kinder ab fünf Jahren. Eltern oder andere Personen können die Kinder begleiten. Das Angebot ist kostenlos, anmelden kann man sich über die Homepage der Stadt Bietigheim-Bissingen über diesen Link: Märchenwanderung.

Katholische Kirche sammelt mehr als zwei Tonnen Wachs für Ukraine und jetzt auch Verbandsmaterial

Mehr als zwei Tonnen Kerzen und Wachsreste haben die katholischen Kirchengemeinden in Bietigheim-Bissingen, Freiberg, Pleidelsheim und Ingersheim seit Februar 2025 gesammelt und über den Verein „dobre“ an die Ukraine gespendet. Vor Ort wurden dann, vorwiegend von Frauen und Jugendlichen, aus den Kerzenresten so genannte Büchsenlichter hergestellt, um Wärme und Licht in den Bunkern und Schützengräben zu haben oder Essen warmzumachen. Ende Juni 2026 konnten nun weitere zwei Tonnen, also rund 90 Bananenkisten an Kerzen und Wachsresten an den Vorsitzenden von dobre e.V. – Ukraine-Hilfe im Rheinland, Ralf Link, und sein Team übergeben werden.

Im Oktober 2025 hatte der Verein bereits 600 kg an Wachs- und Kerzenresten in St. Johannes abgeholt und von Köln aus mit 40-Tonner-LKWs in die Ukraine transportieren lassen. Seither wurde fleißig von sehr vielen Privatpersonen weitergesammelt, auch über die Stadtgrenzen von Bietigheim-Bissingen hinaus: Konfessionsübergreifend sammelten die Kirchen in Tamm und Asperg, die Ludwigsburger Gesamtkirchengemeinde sowie der KAB-Diözesanverband in Stuttgart. Die Malteser aus Stuttgart spendeten zusätzlich noch Verbandsmaterial, Krücken und ein EKG-Gerät.

Im Moment ist der Bedarf an Kerzenwachs zur Herstellung von Büchsenlichtern in der Ukraine rückläufig, da sich die Kriegsführung mittlerweile verändert hat – von Kämpfen in Schützengräben hin zu Kämpfen mit ferngesteuerten Drohnen. Benötigt werden aber weiterhin noch ganze, intakte und nicht angezündete Kerzen als Lichtspender (inklusive Osterkerzen). Künftig liegt der Fokus beim Sammeln aber eher auf Verbands- und Wundversorgungsmaterialien. Gerne darf man zum Beispiel abgelaufene (in der Ukraine gelten andere Regeln) Verbandskästen abgeben – auch unvollständig, jedoch nur unbenutzte Materialien – und zwar in der katholischen Kirche St. Johannes in Bietigheim-Bissingen im Stadtteil Buch.

St. Laurentius Bietigheim lädt zum „GeMeindefest“ am Sonntag, 26. Juli 2026

Ihr „GeMeindefest“ feiert die katholische Kirchengemeinde St. Laurentius in Bietigheim traditionell wieder am letzten Sonntag vor den Sommerferien und lädt dazu alle für den 26. Juli 2026 ein. Der Festtag beginnt um 11 Uhr mit einem Familiengottesdienst in der St. Laurentiuskirche, in dem es um einen Schatz geht.

Das Gemeindefest nach dem Gottesdienst auf dem Kirchplatz findet auch diesmal wieder auf Spendenbasis statt, d.h. es werden zwar Preislisten für Gegrilltes, Getränke, Kaffee und Kuchen ausgehängt, aber keine Getränke- oder Essensbons verkauft. Stattdessen stehen nur Spendenboxen bereit, so dass jeder Festbesucher selbst entscheidet, wie viel ihm die Speisen und Getränke wert sind. Die Kirchengemeinde möchte damit auch Menschen das Fest ermöglichen, deren Geldbeutel etwas schmaler ist.

Auf dem Kirchplatz ist für die jungen Festgäste diesmal eine große Hüpfburg dabei. Außerdem gibt es u.a. Seifenblasenspiele und Fußball-Darts. Die Kirchengemeinde wird diesmal wieder als „faire Kirchengemeinde“ ausgezeichnet. Darum werden beim Gemeindefest auch wieder fair gehandelte Waren wie Kaffee, Tee und Schokolade verkauft.

Für frischen Wind im Gotteshaus

Auch wenn die ganz heißen Tage vorerst vorbei sind: In den katholischen Kirchen in Bietigheim-Bissingen stehen seit kurzem Fächer bereit, mit denen man sich beim Gottesdienstbesuch ein wenig Luft zufächeln kann. Selbst ältere Kirchengebäude heizen sich inzwischen stark auf, so dass es noch zusätzliche Anstrengungen braucht, um einigermaßen entspannt den Kirchenbesuch zu absolvieren. Wer mag, kann einen Fächer gegen eine kleine Spende auch mit nach Hause nehmen.