Fronleichnam am 04. Juni 2026

Einmal im Jahr feiern die katholischen Christen das „Hochfest vom Leib des Herrn“ – Fronleichnam. Daran erinnert auch der Name des Festes; denn die mittelhochdeutschen Wörter „vron“ und „lichnam“ bedeuten übersetzt „Herr“ und „Leib“. Dieses Fest, das immer am zweiten Donnerstag nach Pfingsten gefeiert wird, knüpft damit an den eigentlichen Gedenktag des letzten Abendmahles, den Gründonnerstag, an.

In Bietigheim-Bissingen feiern die katholischen Gemeinden dieses Fest als großes Fest der Katholischen Kirche Bietigheim-Bissingen erneut zusammen mit der SE Freiberg-Pleidelsheim/Ingersheim gemeinsam unter freiem Himmel. Neben den drei Gemeinden St. Laurentius in Bietigheim, Zum Guten Hirten in Bissingen und St. Johannes in Bietigheim-Buch laden auch die muttersprachlichen Gemeinden der italienischen und kroatischen Katholiken sowie die beiden Gemeinden St. Maria in Freiberg und St. Petrus und Paulus in Pleidelsheim/Ingersheim am Donnerstag, 04. Juni 2026, um 9:30 Uhr zum feierlichen Festgottesdienst am Dreschschuppen beim Viadukt in Bietigheim-Bissingen ein.

Die anschließende Prozession, bei der in einer Monstranz das Heilige Brot als Zeichen der Gegenwart Christi mitgetragen wird, führt durch die Holzgartenstraße, über die Hauptstraße und die Enzbrücke zum ersten Stationsaltar am Enzpavillon. An diesem mit einem Blumenteppich geschmückten Altar wird für Meditation, Gebete und Lieder innegehalten. Ebenso am zweiten Altar, der direkt am Viadukt zum Ende der Prozession besucht wird. Mit der Prozession soll keine Frömmigkeit selbstgefällig zur Schau gestellt werden, sondern die Gottesdienst-Gemeinde „demonstriert“ der Welt in der Monstranz den, der für sie so wichtig geworden ist wie das tägliche Brot, weil er dem Leben Sinn und Orientierung geben kann.

Erstmals nimmt in diesem Jahr an dieser Prozession (und dem gesamten Gottesdienst) eine Vertreterin der Evangelischen Kirche in Bietigheim-Bissingen teil. Pfarrerin Marilia Camargo wird eine große Bibel in der Prozession mittragen, so dass Gott in Wort und Leib anwesend sein und besonders geehrt wird. Die Teilnahme der evangelischen Pfarrerin am katholischen Fronleichnams-Fest unterstreicht die guten ökumenischen Beziehungen zwischen den christlichen Gemeinden der Stadt und die Wertschätzung für Abendmahl und Eucharistie als Ausdruck für die Gemeinschaft untereinander und mit Jesus Christus.

Nach der Rückkehr zum Dreschschuppen beginnt dort das große Fronleichnamsfest aller Gemeinden mit viel Musik, Getränken und Spezialitäten aus der deutschen, italienischen und kroatischen Küche wie Weißwürste, vegane Burger, Gegrilltes, Pizza und Cevapcici. Das Fest findet auch diesmal wieder auf Spendenbasis mit einer so genannten „Vertrauenskasse“ statt, d.h. es werden zwar Preislisten für Speisen, Getränke, Kaffee und Kuchen ausgehängt, aber keine Getränke- oder Essensbons verkauft. Stattdessen stehen nur Spendenboxen bereit, so dass jeder Festbesucher selbst entscheidet, wie viel ihm die Speisen und Getränke wert sind. Der Erlös des gesamten Festes geht in diesem Jahr an die ökumenische Diakoniestation Bietigheim-Bissingen.

Plakat Fronleichnam 2026

Familiengottesdienst am Sonntag, 17. Mai um 11:00 Uhr

Wir laden alle Familien am 17. Mai um 11:00 Uhr ganz herzlich zu unserem Familiengottesdienst ein. Dieses Mal geht es um einen „Kochkurs mit Jesus“. Musikalisch begleitet wird der Familiengottesdienst wieder von der FamGo-Band.

 

Seniorencafe in St. Johannes

Zu unserem nächsten Seniorencafé am Dienstag, 19. Mai laden wir Sie ganz herzlich von 15:00 – 17:00 Uhr in den Gemeindesaal von St. Johannes ein. Wie bisher wird es wieder Kaffee und Kuchen sowie musikalische Unterhaltung geben. Freuen Sie sich dieses Mal noch auf ein musikalisches Ratespiel. Wir freuen uns über viele bekannte, aber auch viele neue Gesichter, die wir an diesem Tag begrüßen dürfen.

Orgelkonzert in Sankt Laurentius Bietigheim

Am Sonntag, 17. Mai, findet in der Sankt Laurentiuskirche in Bietigheim ein sehr hörenswertes Orgelkonzert statt. Konzertorganist und Dekanatskantor Jürgen Benkö wird eine Klangreise präsentieren mit einem vielseitigen Programm.

Jürgen Benkö ist bekannt für seine Fähigkeit, die Klangfülle und Gestaltungsmöglichkeiten einer Orgel auszuloten, die er auch auf zahlreichen internationalen Konzerten präsentiert hat. Benkö verfügt über ein großes klassisches Repertoire und durch seine Professionalität eine enorme stilistische Flexibilität. Er wird die Zuhörer auf eine musikalische Reise durch die Romantik mitnehmen mit romantischen Orgelsonaten:
Von Felix Mendelssohn (1809-1847) wird die Sonate Nr. 1, f-Moll erklingen, von August Gottfried Ritter (1811-1885) wird die Sonate Nr. 3 a-Moll und von Felix Alexandre Guilmant (1837-1911) die Sonate Nr. 1, d-Moll zu hören sein.

Das Programm des Konzerts wird die Vielseitigkeit der Orgelmusik darbieten und die große Bandbreite der Rieger/Tzschökel-Orgel zum Erklingen bringen.

Das Konzert beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Schulseelsorgerin Barbara Scheuhing im Porträt der „Bietigheimer Zeitung“

Barbara Scheuhing, Kirchengemeinderätin in der Bissinger Gemeinde „Zum Guten Hirten“, ist neben ihrer Arbeit als Religionslehrerin jetzt auch als Schulseelsorgerin an den Ellental-Gymnasien in Bietigheim-Bissingen aktiv. Die Bietigheimer Zeitung hat am 2. Mai 2026 über sie und ihre wichtige Arbeit an den Schulen in einem großen Porträt berichtet, zum Nachlesen hier.

Friedensgebet am 8. Mai 2026 auf dem Bietigheimer Marktplatz

Am 8. Mai 2026 gibt es um 18 Uhr ein Friedensgebet der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Bietigheim-Bissingen in Zusammenarbeit mit der Stadt Bietigheim-Bissingen auf dem Marktplatz in Bietigheim anlässlich des Endes des Zweiten Weltkriegs vor 81 Jahren am 8. Mai 1945. Es ist allen Beteiligten ein großes Anliegen, angesichts der derzeit so bedrängenden Kriege mit ihren gravierenden Folgen ein Zeichen und eine Mahnung zum Frieden zu setzen. Bläserinnen und Bläser der Kirchen begleiten das Friedensgebet musikalisch.

Bild: Peter Weidemann
In: Pfarrbriefservice.de

ÖkuVaKiFrüh wieder am Start am Samstag, 9. Mai 2026

Das „ÖkuVaKiFrüh“ ist wieder am Start, das Ökumenische Vater-Kind-Frühstück, ein Treffpunkt für Väter und ihre Kinder an einem Samstagvormittag, bei dem zuerst gemeinsam gefrühstückt und dann etwas miteinander unternommen wird, z.B. ein Spielevormittag. Das ÖkuVaKiFrüh gab es vor einigen Jahren schon mal und hat viel Spaß gemacht, wir haben tolle Aktionen damals gemacht, einen Imker und das Amtsgericht besucht, ebenso OB Kessing und sind mit einem Esel gewandert, haben den Kirchturm bestiegen und in die Orgel geschaut. Jetzt hoffen wir auf neue Aktivitäten für Väter und ihre Kinder, die erste startet am Tag vor Muttertag, am 9. Mai 2026, im Kath. Gemeindehaus von St. Laurentius in Bietigheim um 9 Uhr, bitte meldet euch bis 4. Mai 2026 kurz an über diese Mailadresse: OekuVaKiFrueh@t-online.de.

EinladungOekuVaKiFrueh09-05-26

Bild: Friedbert Simon

In: pfarrbriefservice.de

Ökumenisches Gespräch über eine Kirche für morgen in Bissingen am 7. Mai 2026

Am Donnerstag, 7. Mai 2026, um 19 Uhr lädt der Ökumenische Arbeitskreis Bissingen zu einem ökumenischen Gesprächsabend in den Gemeindesaal der Martin-Luther-Kirche in der Panoramastraße ein. Unter dem Titel „Zukunft, die wir teilen – ökumenisches Gespräch über eine Kirche für morgen“ richtet sich der Blick auf die großen Herausforderungen und Chancen, vor denen die Kirchen aktuell stehen.

Strukturelle Neuordnungen, veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen und sinkende Mitgliederzahlen fordern neue Antworten und mutige Schritte – sowohl in der evangelischen als auch in der katholischen Kirche. Gerade in dieser Situation eröffnet sich jedoch die Chance, ökumenisch voneinander zu lernen und gemeinsam Zukunft zu gestalten.

Als Referent aus evangelischer Perspektive spricht Tobi Wörner. Er ist Musiker, Gemeindegründer, Laienpastor, Wortkünstler und Mitglied der Württembergischen Evangelischen Landessynode. Als Projektreferent für Gemeindegründungsinitiativen engagiert er sich für neue Formen von Kirche und eine kreative, dialogoffene Kirchenentwicklung.

Die katholische Perspektive bringt Pfarrer Jens-Uwe Schwab ein. Seit Mitte letzten Jahres ist er Pfarrer der Seelsorgeeinheit Bietigheim-Bissingen sowie der Seelsorgeeinheit Freiberg am Neckar, Pleidelsheim und Ingersheim. Er begleitet aktiv die notwendigen pastoralen Neuordnungen und verfolgt dabei den Ansatz, Veränderung bewusst mitzugestalten, statt sich von ihr überrollen zu lassen. Aus seinen Erfahrungen als Pfarrer zweier Seelsorgeeinheiten wird er an diesem Abend berichten.

Während des Gesprächsabends wird ein kaltes Vesper angeboten, das Raum für Austausch und Begegnung schafft. Zur besseren Planung wird um Anmeldung im Pfarrbüro der Martin-Luther-Kirche gebeten (Pfarramt Martin-Luther-Kirche, Tel. 55358, oder per Mail an: Pfarramt.Bissingen.Martin-Luther-Kirche@elkw.de). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzudenken und mitzudiskutieren.

Bild: factum.adp
In: Pfarrbriefservice.de

„Kino & Kirche“ startet in die Freibadsaison am Mittwoch, 6. Mai 2026

Kino & Kirche“ startet in die Freibadsaison mit einer vergnüglichen Komödie über die Rettung eines Freibads in einer bayerischen Kleinstadt. Am Mittwoch, 6. Mai 2026, kämpft Schwimmmeister Karl um sein kleines Freibad, das einem Immobilienprojekt weichen soll. Der Film wird um 16.30 und 19.30 Uhr im „Alten Kino“ in Bissingen gezeigt. Der deutsche Komödie von 2021 steht mit ihren charmant-kauzigen Figuren für mehr Gemeinschaftssinn ein. Zu den Filmnachgesprächen werden Schwimmmeister aus Bietigheim-Bissingen erwartet, wo die Saison im Badepark Ellental in der Woche nach dem Kinofilm am 14. Mai (Feiertag Christi Himmelfahrt) startet.

Die Kirchengemeinden machen mit „Kino & Kirche“ so genannte „nicht-gewerbliche Filmarbeit“. Da dafür kein Eintritt verlangt werden darf, gibt es auch keinen „Vorverkauf“ von Eintrittskarten. Auch ist es nicht möglich, Plätze im Voraus zu reservieren. Das Kino wird 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn geöffnet, es stehen jeweils 110 der bequemen roten Kinosessel zur Verfügung. Wegen dieser besonderen Form der Filmarbeit dürfen die Filmtitel auch nicht öffentlich (z.B. im Internet) genannt, sondern nur umschrieben werden.

Kino & Kirche“ wird von den evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Bietigheim-Bissingen veranstaltet, in Kooperation mit dem Evangelischen Kreisbildungswerk Ludwigsburg und der Katholischen Erwachsenenbildung im Kreis Ludwigsburg. Faltblätter mit dem ausführlichen Programm und den Filmtiteln liegen u.a. in den Kirchengemeinden, in der Stadtinformation und in der Bücherei Bietigheim-Bissingen aus. Die Filmtitel können auch über die Homepage www.kino-und-kirche.de erfragt werden.

missio-Truck mit Ausstellung zu Kinder- und Sklavenarbeit in Bietigheim

Die Ausstellung „Eine Welt. Keine Sklaverei.“ im neuen missio-Truck macht vom 20. – 30. April 2026 am Bietigheimer Dreschschuppen beim Viadukt Station. Die kostenlose Ausstellung wird von der katholischen Laurentiusgemeinde in Zusammenarbeit mit dem Fairtradestadt-Arbeitskreis Bietigheim-Bissingen organisiert und zeigt, was genau moderne Sklaverei ist, von der heute mehr als 50 Millionen Menschen weltweit betroffen sind.

Die Ausstellung im missio-Truck bietet einen 25-minütigen Rundgang durch fünf thematisch gestaltete multimediale Räume, geführt von der virtuellen Begleitfigur „Chris“. Besucher können so interaktiv die bedrückende Wirklichkeit moderner Sklaverei in verschiedenen Kontexten erkunden – auf Teeplantagen in Indien, in deutschen Fleischfabriken oder auch auf Kreuzfahrtschiffen. Die Nutzung von Augmented-Reality (AR) verstärkt die Erfahrung während des Besuchs, indem die Gegenstände virtuell zum Leben erweckt werden. Das Orangensaftglas erzählt so vom Schicksal eines Geflüchteten aus dem Sudan, das Smartphone verweist auf Kinder, die auf Schrotthalden in Ghana arbeiten. Mit Originalobjekten, interaktiven Grafiken und virtuellen Begegnungen mit Menschen aus allen Teilen der Welt werden die verschiedenen Formen moderner Sklaverei sichtbar gemacht. Dabei wird klar, was moderne Sklaverei auch mit unserem Leben in Deutschland zu tun hat.

Der missio-Truck macht nicht nur den dramatischen Lebensalltag von Menschen, die heute in sklavenähnlichen Verhältnissen leben, erfahrbar und sensibilisiert so Besucherinnen und Besucher für das Thema. Er zeigt zugleich auch Wege auf, wie jeder einzelne von uns einen Beitrag für eine gerechtere Welt leisten kann“, so die Initiatoren der Ausstellung vom katholischen Hilfswerk missio Aachen.

Die Ausstellung wendet sich zum einen an Schulklassen, die neben der Ausstellung ausführlich mit den globalen Zusammenhängen von Kinderarbeit vertraut gemacht werden. Interessierte Einzelbesucher können den missio-Truck täglich von 16-18 Uhr am Dreschschuppen besichtigen. Am Wochenende wird der Truck ab Samstag 14 Uhr am Kronenplatz stehen.

Für weitere Informationen siehe

missio-Truck – Die multimediale Ausstellung | missio (missio-hilft.de)