Silber-Jubiläum für Gebhard Fürst, der in Bietigheim geboren und aufgewachsen ist: Vor 25 Jahren, am 17. September 2000, war er im Rottenburger Dom zum Bischof geweiht worden. Als er dann vor zwei Jahren 75 geworden ist, hat er – so ist es üblich bei katholischen Bischöfen – dem Papst seinen Rücktritt angeboten, der angenommen wurde. Seitdem ist er „Bischof emeritus“, was so viel heißt wie „ausgedienter Bischof“. Ich habe „Alt-Bischof“ Gebhard Fürst in seiner Stuttgarter Ruhestandswohnung besucht und als erstes gefragt, wie es ihm geht: “Es geht mir gut. Ich bin gut angekommen in meiner neuen Wohnung und Umgebung. Ja, mit 77 hat man so ein paar Alterswehwehchen, aber mit denen kann ich gut umgehen. Es geht mir also gesundheitlich gut, und meine Seele ist auch gut angekommen.“
Als Bischof hatte Gebhard Fürst im großzügigen Bischofshaus in Rottenburg gewohnt, hatte persönliche Referenten, Mitarbeiterinnen im Bischofsbüro, einen Fahrer – das alles hat er im Ruhestand nicht mehr: „Es fiel mir nicht leicht, und ich habe geahnt, dass es mir nicht leichtfallen wird, deshalb habe ich mich auch gut vorbereitet. Ich hatte schon lange überlegt, wohin ich ziehen werde, und mich auch darauf eingestellt, dass ich dann irgendwo wohnen werde, wo ich niemand mehr um mich herum habe und wo ich den Alltag selber gestalten und verantworten muss.“ Er hat sich eine Wohnung in einem neuen Quartier in Stuttgart gemietet, wo er sich inzwischen sehr wohl fühlt. Er wohnt im obersten Stockwerk und kann von seinem Balkon auf das künftige Rosensteinquartier und die Stuttgarter Innenstadt blicken.
Im Erdgeschoss hat eine Kita eröffnet, alle Nachbarwohnungen in den fünf Geschossen sind inzwischen bezogen. Als Gebhard Fürst letztes Jahr dort eingezogen ist, war er der erste Mieter im Gebäude: „Das war schon etwas eigenartig, dass ich da erfahren habe, ganz alleine in einem so großen Haus im fünften Stock. Das ist mir nicht so ganz leicht gefallen, da braucht man auch seine Zeit. Aber ich habe das hingebracht und bin eigentlich jetzt ganz froh darüber.“ Über eine Vermittlungsagentur hat er eine Haushaltshilfe gefunden, die ihm die Wohnung putzt, wäscht und Mittagessen kocht, Kleinigkeiten macht er sich selbst auf dem Herd oder in der Mikrowelle.
Eingezogen ist er Anfang Dezember 2024, auf einen Weihnachtsbaum hat er in der neuen Wohnung natürlich nicht verzichtet. Hinter der Leonhardskirche hat er bei einem Weihnachtsbaumverkauf einen Baum gekauft und ihn mit dem Auto bis zur Wohnung transportiert: „Ich habe dann den Weihnachtsbaum geschmückt, natürlich mit echten Bienenwachskerzen wie immer, für den Weihnachtsduft, die Krippe drunter gestellt und habe dann am Heiligabend ein bisschen Musik dazu gehört, das Weihnachtsevangelium für mich selber gelesen und dann später am Abend auch die Liturgie gefeiert.“
In einer benachbarten Kirchengemeinde hat der „Bischof emeritus“ seine Dienste als Priester angeboten, auch für das Gefühl, weiter gebraucht zu werden. Häufig wird er auch noch für besondere Gottesdienste in der ganzen Diözese angefragt. So war er an Pfingsten auch bei der Diakonenweihe in der Laurentiuskirche in Bietigheim dabei. Ebenso wichtig ist ihm, im Ruhestand nicht zu vereinsamen: „Da bin ich froh und dankbar, dass ich einen großen Freundes- und Bekanntenkreis habe. Die natürlich nicht jeden Tag bei mir in der Wohnung sitzen, aber wo ich mich darauf verlasse, dass die mich besuchen, mich nicht vergessen, dass ich sie auch mal besuche.“
Langweilig wird ihm also nicht im Ruhestand. Viele Bücher hat er in seine neue Wohnung mitgenommen, auch wenn er sich von vielen verabschieden musste, als er aus dem Rottenburger Bischofshaus ausgezogen ist: „Den Großteil konnte ich der Diözesanbibliothek geben. Und einen anderen Teil habe ich verschenkt, und einen ausgewählten Teil, da habe ich jedes Buch in die Hand genommen und dann zur Seite gelegt, dass ich das dann in die neue Wohnung mitnehmen konnte.“ Und wie viele Bücher davon hat er noch auf seiner Unbedingt-lesen-müssen-Liste? „Also, lesen muss ich gar keines mehr, aber ich habe viele Bücher, die ich noch lesen möchte.“ Z.B. bretonische Krimis, aber auch aktuelle politische: „Es geht mir natürlich auch sehr nach, wie unsere Gesellschaft sich entwickelt und wie das weltweit wird mit Trump und Co. und den politischen Konflikten und Kriegen.“
Sein großer Wunsch für die nächsten Ruhestandsjahre: „Ich wünsche mir natürlich, und da bitte ich auch den lieben Gott immer darum, dass meine seelische, geistige und leibliche Gesundheit mir so erhalten bleibt, dass ich in dieser Art, wie ich jetzt lebe, noch eine gute Zeit verbringen kann.“ Kein Terminzwang mehr, machen können, was man möchte – in diesem Punkt lebt der Alt-Bischof seinen Ruhestand so wie viele andere auch nach dem Arbeitsleben. Manche starten im Ruhestand auch zur großen Weltreise, hat er da Träume? „Das möchte ich vielleicht schon ein bisschen intensivieren, aber jetzt nicht so, dass ich da mal mit dem Campingbus irgendwo nach Kanada fahre, das habe ich jetzt nicht vor.“ Und als Rentner in den warmen Süden im Winter fliehen, wäre das was für ihn? „Nein, das kommt nicht in Frage, weil diese großen Festtage, also Weihnachtszeit, Osterzeit, auch das Pfingstfest, das möchte ich vor Ort feiern, und da einfach wegzufahren und nur irgendwie Freizeit zu machen, das wirft mich aus dem Kirchenjahr raus, und da lebe ich auch noch sehr intensiv damit.“
Über das Leben und die Amtszeit von Bischof Gebhard Fürst hat der frühere Pressesprecher der Diözese Rottenburg-Stuttgart Thomas Broch ein Buch verfasst, das im Schwabenverlag unter dem Titel „»Um unseres Heiles willen« – Gebhard Fürst – der Weg eines Bischofs“ erschienen ist. Darin werden auch die Kindheits- und Jugendjahre in Bietigheim beschrieben.
(Christian Turrey in der Weihnachts-Ausgabe des Gemeinde-Magazins compass)
Herzliche Einladung zum Adventsliedersingen am Mittwoch, 17. Dezember 2025, ab 19.30 Uhr im Wohnzimmer des Pfarrhauses neben der Laurentiuskirche! Mit uns singt Renate Holzknecht-Schill, Organistin, Chorleiterin, Klavierpädagogin, Kammermusikerin, Korrepetitorin und Pianistin, die sich auch einen „Spontan-Chor“ im Advent zutraut.
Bild: Christiane Raabe
In: Pfarrbriefservice.de
https://katholisch-bibi.de/wp-content/uploads/2025/12/sternenfenster_by_Christiane_Raabe_pfarrbriefservice-e1765583192525.jpg7501500Christian Turreyhttps://katholisch-bibi.de/wp-content/uploads/2020/03/Logo.pngChristian Turrey2025-12-13 00:51:082025-12-13 00:51:08Adventsliedersingen am 17. Dezember 2025 im Pfarrhaus von St. Laurentius
Zu unserem Familiengottesdienst am 3. Advent laden wir Sie alle am 14. Dezember herzlich um 11:00 Uhr nach St. Johannes ein. Die Erstkommunionkinder stellen sich im Gottesdienst der Gemeinde vor.
Musikalisch wird der Familiengottesdienst wieder von der FamGo-Band gestaltet.
Im Anschluss an den Gottesdienst wollen wir noch gemeinsam bei einer Tasse Tee ins Gespräch kommen.
https://katholisch-bibi.de/wp-content/uploads/2023/11/5867_pbs_familie_inkirche_farbig-e1705343293999.jpg8191638mkoziolekhttps://katholisch-bibi.de/wp-content/uploads/2020/03/Logo.pngmkoziolek2025-12-08 19:23:092025-12-08 19:23:09Familiengottesdienst mit Vorstellung der Erstkommunionkinder
Am kommenden Samstag, den 06.12.2025, findet der Kinderbibeltag in der Sankt Laurentius Kirche von 09:30 Uhr – 15:00 Uhr für alle Kinder von 5 – 11 Jahren statt. Im Mittelpunkt dieses Kinderbibeltages steht der Nikolaus. Gegen 14:30 Uhr werden die Kinder auch die Möglichkeit haben, den Nikolaus persönlich zu treffen. Für ein gemeinsames Mittagessen wird gesorgt.
Auch in den anderen Kirchengemeinden findet eine Nikolausfeier statt:
in der KircheZum Guten Hirten in Bissingen beginnt diese um 16 Uhr,
in der Sankt Johannes Kirche im Buch beginnt diese um 17 Uhr.
https://katholisch-bibi.de/wp-content/uploads/2025/12/IMG_20251130_110129-scaled-e1764620242426.jpg12802560Julia Koziolekhttps://katholisch-bibi.de/wp-content/uploads/2020/03/Logo.pngJulia Koziolek2025-12-01 21:17:392025-12-03 16:51:01Kennst du eigentlich den Nikolaus?
Es gehört zur Weihnachtszeit wie die vier Kerzen auf dem Adventskranz: Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium.
Die Kantorei an Sankt Laurentius lädt am 07. Dezember, 18:00 Uhr, zum Weihnachtskonzert ein, in dem die Kantaten IV bis VI des Weihnachtsoratoriums für Soli, Chor und Orchester von Johann Sebastian Bach erklingen.
Mit dem Weihnachtsoratorium, BWV 248, schuf Johann Sebastian Bach nicht nur sein populärstes Vokalwerk überhaupt, sondern vielmehr eine seiner bekanntesten geistlichen Kompositionen. Bestehend aus sechs Kantaten, die ursprünglich an sechs christlichen Festtagen zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar aufgeführt wurden, thematisiert das Weihnachtsoratorium vor allem die Freude über die Geburt Christi. Das Werk zeichnet sich dabei nicht nur durch seine feierlichen Chöre und Weihnachtschoräle aus, sondern vertont darüber hinaus die Weihnachtsgeschichte in seinen Rezitativen.
Auch nach beinahe 300 Jahren hat die von Johann Sebastian Bach in Musik gesetzte Fassung der Weihnachtsgeschichte nichts von ihrem glanzvollen und innigen Zauber verloren, der seine Zuhörer auf das bevorstehende Fest feierlich einstimmt. Mit dem Weihnachtsoratorium hat Bach ein Werk geschaffen, das bei aller barocken Pracht eine zeitlose Botschaft transportiert. War zu Zeiten Bachs eine Aufführung der einzelnen Teile in sechs Gottesdiensten des Weihnachtsfestkreises vorgesehen – erstmalig zwischen dem Ersten Weihnachtsfeiertag 1734 und dem Epiphaniasfest 1735 – werden heute ausgewählte Kantaten (besonders häufig: I–III oder IV-VI), jedoch seltener das gesamte Oratorium im Konzertrahmen aufgeführt.
Für viele Menschen gehört der Konzertbesuch zum alljährlichen festen Ritual in der (vor-)weihnachtlichen Zeit. Unter der Leitung von Dekanatskantor Jürgen Benkö singt die Kantorei an Sankt Laurentius begleitet von Mitgliedern der Stuttgarter Sinfonieorchester. Beteiligt sind überregional bekannte Gesangssolisten.
Das Konzert in der katholischen Kirche Sankt Laurentius, Uhlandplatz 1, beginnt um 18:00 Uhr. Der Eintritt kostet 25 Euro, Schüler und Studenten 10 Euro.
https://katholisch-bibi.de/wp-content/uploads/2025/12/IMG_2635-e1764619402653.jpeg8861772Julia Koziolekhttps://katholisch-bibi.de/wp-content/uploads/2020/03/Logo.pngJulia Koziolek2025-12-01 20:56:492025-12-01 21:03:32Weihnachtsoratorium in Sankt Laurentius Bietigheim
Was macht eigentlich… Bischof em. Gebhard Fürst?
Silber-Jubiläum für Gebhard Fürst, der in Bietigheim geboren und aufgewachsen ist: Vor 25 Jahren, am 17. September 2000, war er im Rottenburger Dom zum Bischof geweiht worden. Als er dann vor zwei Jahren 75 geworden ist, hat er – so ist es üblich bei katholischen Bischöfen – dem Papst seinen Rücktritt angeboten, der angenommen wurde. Seitdem ist er „Bischof emeritus“, was so viel heißt wie „ausgedienter Bischof“. Ich habe „Alt-Bischof“ Gebhard Fürst in seiner Stuttgarter Ruhestandswohnung besucht und als erstes gefragt, wie es ihm geht: “Es geht mir gut. Ich bin gut angekommen in meiner neuen Wohnung und Umgebung. Ja, mit 77 hat man so ein paar Alterswehwehchen, aber mit denen kann ich gut umgehen. Es geht mir also gesundheitlich gut, und meine Seele ist auch gut angekommen.“
Als Bischof hatte Gebhard Fürst im großzügigen Bischofshaus in Rottenburg gewohnt, hatte persönliche Referenten, Mitarbeiterinnen im Bischofsbüro, einen Fahrer – das alles hat er im Ruhestand nicht mehr: „Es fiel mir nicht leicht, und ich habe geahnt, dass es mir nicht leichtfallen wird, deshalb habe ich mich auch gut vorbereitet. Ich hatte schon lange überlegt, wohin ich ziehen werde, und mich auch darauf eingestellt, dass ich dann irgendwo wohnen werde, wo ich niemand mehr um mich herum habe und wo ich den Alltag selber gestalten und verantworten muss.“ Er hat sich eine Wohnung in einem neuen Quartier in Stuttgart gemietet, wo er sich inzwischen sehr wohl fühlt. Er wohnt im obersten Stockwerk und kann von seinem Balkon auf das künftige Rosensteinquartier und die Stuttgarter Innenstadt blicken.
Im Erdgeschoss hat eine Kita eröffnet, alle Nachbarwohnungen in den fünf Geschossen sind inzwischen bezogen. Als Gebhard Fürst letztes Jahr dort eingezogen ist, war er der erste Mieter im Gebäude: „Das war schon etwas eigenartig, dass ich da erfahren habe, ganz alleine in einem so großen Haus im fünften Stock. Das ist mir nicht so ganz leicht gefallen, da braucht man auch seine Zeit. Aber ich habe das hingebracht und bin eigentlich jetzt ganz froh darüber.“ Über eine Vermittlungsagentur hat er eine Haushaltshilfe gefunden, die ihm die Wohnung putzt, wäscht und Mittagessen kocht, Kleinigkeiten macht er sich selbst auf dem Herd oder in der Mikrowelle.
Eingezogen ist er Anfang Dezember 2024, auf einen Weihnachtsbaum hat er in der neuen Wohnung natürlich nicht verzichtet. Hinter der Leonhardskirche hat er bei einem Weihnachtsbaumverkauf einen Baum gekauft und ihn mit dem Auto bis zur Wohnung transportiert: „Ich habe dann den Weihnachtsbaum geschmückt, natürlich mit echten Bienenwachskerzen wie immer, für den Weihnachtsduft, die Krippe drunter gestellt und habe dann am Heiligabend ein bisschen Musik dazu gehört, das Weihnachtsevangelium für mich selber gelesen und dann später am Abend auch die Liturgie gefeiert.“
In einer benachbarten Kirchengemeinde hat der „Bischof emeritus“ seine Dienste als Priester angeboten, auch für das Gefühl, weiter gebraucht zu werden. Häufig wird er auch noch für besondere Gottesdienste in der ganzen Diözese angefragt. So war er an Pfingsten auch bei der Diakonenweihe in der Laurentiuskirche in Bietigheim dabei. Ebenso wichtig ist ihm, im Ruhestand nicht zu vereinsamen: „Da bin ich froh und dankbar, dass ich einen großen Freundes- und Bekanntenkreis habe. Die natürlich nicht jeden Tag bei mir in der Wohnung sitzen, aber wo ich mich darauf verlasse, dass die mich besuchen, mich nicht vergessen, dass ich sie auch mal besuche.“
Langweilig wird ihm also nicht im Ruhestand. Viele Bücher hat er in seine neue Wohnung mitgenommen, auch wenn er sich von vielen verabschieden musste, als er aus dem Rottenburger Bischofshaus ausgezogen ist: „Den Großteil konnte ich der Diözesanbibliothek geben. Und einen anderen Teil habe ich verschenkt, und einen ausgewählten Teil, da habe ich jedes Buch in die Hand genommen und dann zur Seite gelegt, dass ich das dann in die neue Wohnung mitnehmen konnte.“ Und wie viele Bücher davon hat er noch auf seiner Unbedingt-lesen-müssen-Liste? „Also, lesen muss ich gar keines mehr, aber ich habe viele Bücher, die ich noch lesen möchte.“ Z.B. bretonische Krimis, aber auch aktuelle politische: „Es geht mir natürlich auch sehr nach, wie unsere Gesellschaft sich entwickelt und wie das weltweit wird mit Trump und Co. und den politischen Konflikten und Kriegen.“
Sein großer Wunsch für die nächsten Ruhestandsjahre: „Ich wünsche mir natürlich, und da bitte ich auch den lieben Gott immer darum, dass meine seelische, geistige und leibliche Gesundheit mir so erhalten bleibt, dass ich in dieser Art, wie ich jetzt lebe, noch eine gute Zeit verbringen kann.“ Kein Terminzwang mehr, machen können, was man möchte – in diesem Punkt lebt der Alt-Bischof seinen Ruhestand so wie viele andere auch nach dem Arbeitsleben. Manche starten im Ruhestand auch zur großen Weltreise, hat er da Träume? „Das möchte ich vielleicht schon ein bisschen intensivieren, aber jetzt nicht so, dass ich da mal mit dem Campingbus irgendwo nach Kanada fahre, das habe ich jetzt nicht vor.“ Und als Rentner in den warmen Süden im Winter fliehen, wäre das was für ihn? „Nein, das kommt nicht in Frage, weil diese großen Festtage, also Weihnachtszeit, Osterzeit, auch das Pfingstfest, das möchte ich vor Ort feiern, und da einfach wegzufahren und nur irgendwie Freizeit zu machen, das wirft mich aus dem Kirchenjahr raus, und da lebe ich auch noch sehr intensiv damit.“
Über das Leben und die Amtszeit von Bischof Gebhard Fürst hat der frühere Pressesprecher der Diözese Rottenburg-Stuttgart Thomas Broch ein Buch verfasst, das im Schwabenverlag unter dem Titel „»Um unseres Heiles willen« – Gebhard Fürst – der Weg eines Bischofs“ erschienen ist. Darin werden auch die Kindheits- und Jugendjahre in Bietigheim beschrieben.
(Christian Turrey in der Weihnachts-Ausgabe des Gemeinde-Magazins compass)
Adventsliedersingen am 17. Dezember 2025 im Pfarrhaus von St. Laurentius
Herzliche Einladung zum Adventsliedersingen am Mittwoch, 17. Dezember 2025, ab 19.30 Uhr im Wohnzimmer des Pfarrhauses neben der Laurentiuskirche! Mit uns singt Renate Holzknecht-Schill, Organistin, Chorleiterin, Klavierpädagogin, Kammermusikerin, Korrepetitorin und Pianistin, die sich auch einen „Spontan-Chor“ im Advent zutraut.
Bild: Christiane Raabe
In: Pfarrbriefservice.de
Familiengottesdienst mit Vorstellung der Erstkommunionkinder
Zu unserem Familiengottesdienst am 3. Advent laden wir Sie alle am 14. Dezember herzlich um 11:00 Uhr nach St. Johannes ein. Die Erstkommunionkinder stellen sich im Gottesdienst der Gemeinde vor.
Musikalisch wird der Familiengottesdienst wieder von der FamGo-Band gestaltet.
Im Anschluss an den Gottesdienst wollen wir noch gemeinsam bei einer Tasse Tee ins Gespräch kommen.
Kennst du eigentlich den Nikolaus?
Am kommenden Samstag, den 06.12.2025, findet der Kinderbibeltag in der Sankt Laurentius Kirche von 09:30 Uhr – 15:00 Uhr für alle Kinder von 5 – 11 Jahren statt. Im Mittelpunkt dieses Kinderbibeltages steht der Nikolaus. Gegen 14:30 Uhr werden die Kinder auch die Möglichkeit haben, den Nikolaus persönlich zu treffen. Für ein gemeinsames Mittagessen wird gesorgt.
Auch in den anderen Kirchengemeinden findet eine Nikolausfeier statt:
Anmeldungen bitte bis 01.12.2025 telefonisch unter 07142/9102810 oder per E-Mail an stlaurentius.bietigheim-bissingen@drs.de.
Weihnachtsoratorium in Sankt Laurentius Bietigheim
Es gehört zur Weihnachtszeit wie die vier Kerzen auf dem Adventskranz: Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium.
Die Kantorei an Sankt Laurentius lädt am 07. Dezember, 18:00 Uhr, zum Weihnachtskonzert ein, in dem die Kantaten IV bis VI des Weihnachtsoratoriums für Soli, Chor und Orchester von Johann Sebastian Bach erklingen.
Mit dem Weihnachtsoratorium, BWV 248, schuf Johann Sebastian Bach nicht nur sein populärstes Vokalwerk überhaupt, sondern vielmehr eine seiner bekanntesten geistlichen Kompositionen. Bestehend aus sechs Kantaten, die ursprünglich an sechs christlichen Festtagen zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar aufgeführt wurden, thematisiert das Weihnachtsoratorium vor allem die Freude über die Geburt Christi. Das Werk zeichnet sich dabei nicht nur durch seine feierlichen Chöre und Weihnachtschoräle aus, sondern vertont darüber hinaus die Weihnachtsgeschichte in seinen Rezitativen.
Auch nach beinahe 300 Jahren hat die von Johann Sebastian Bach in Musik gesetzte Fassung der Weihnachtsgeschichte nichts von ihrem glanzvollen und innigen Zauber verloren, der seine Zuhörer auf das bevorstehende Fest feierlich einstimmt. Mit dem Weihnachtsoratorium hat Bach ein Werk geschaffen, das bei aller barocken Pracht eine zeitlose Botschaft transportiert. War zu Zeiten Bachs eine Aufführung der einzelnen Teile in sechs Gottesdiensten des Weihnachtsfestkreises vorgesehen – erstmalig zwischen dem Ersten Weihnachtsfeiertag 1734 und dem Epiphaniasfest 1735 – werden heute ausgewählte Kantaten (besonders häufig: I–III oder IV-VI), jedoch seltener das gesamte Oratorium im Konzertrahmen aufgeführt.
Für viele Menschen gehört der Konzertbesuch zum alljährlichen festen Ritual in der (vor-)weihnachtlichen Zeit. Unter der Leitung von Dekanatskantor Jürgen Benkö singt die Kantorei an Sankt Laurentius begleitet von Mitgliedern der Stuttgarter Sinfonieorchester. Beteiligt sind überregional bekannte Gesangssolisten.
Das Konzert in der katholischen Kirche Sankt Laurentius, Uhlandplatz 1, beginnt um 18:00 Uhr. Der Eintritt kostet 25 Euro, Schüler und Studenten 10 Euro.