missio-Truck mit Ausstellung zu Kinder- und Sklavenarbeit in Bietigheim

Die Ausstellung „Eine Welt. Keine Sklaverei.“ im neuen missio-Truck macht vom 20. – 30. April 2026 am Bietigheimer Dreschschuppen beim Viadukt Station. Die kostenlose Ausstellung wird von der katholischen Laurentiusgemeinde in Zusammenarbeit mit dem Fairtradestadt-Arbeitskreis Bietigheim-Bissingen organisiert und zeigt, was genau moderne Sklaverei ist, von der heute mehr als 50 Millionen Menschen weltweit betroffen sind.

Die Ausstellung im missio-Truck bietet einen 25-minütigen Rundgang durch fünf thematisch gestaltete multimediale Räume, geführt von der virtuellen Begleitfigur „Chris“. Besucher können so interaktiv die bedrückende Wirklichkeit moderner Sklaverei in verschiedenen Kontexten erkunden – auf Teeplantagen in Indien, in deutschen Fleischfabriken oder auch auf Kreuzfahrtschiffen. Die Nutzung von Augmented-Reality (AR) verstärkt die Erfahrung während des Besuchs, indem die Gegenstände virtuell zum Leben erweckt werden. Das Orangensaftglas erzählt so vom Schicksal eines Geflüchteten aus dem Sudan, das Smartphone verweist auf Kinder, die auf Schrotthalden in Ghana arbeiten. Mit Originalobjekten, interaktiven Grafiken und virtuellen Begegnungen mit Menschen aus allen Teilen der Welt werden die verschiedenen Formen moderner Sklaverei sichtbar gemacht. Dabei wird klar, was moderne Sklaverei auch mit unserem Leben in Deutschland zu tun hat.

Der missio-Truck macht nicht nur den dramatischen Lebensalltag von Menschen, die heute in sklavenähnlichen Verhältnissen leben, erfahrbar und sensibilisiert so Besucherinnen und Besucher für das Thema. Er zeigt zugleich auch Wege auf, wie jeder einzelne von uns einen Beitrag für eine gerechtere Welt leisten kann“, so die Initiatoren der Ausstellung vom katholischen Hilfswerk missio Aachen.

Die Ausstellung wendet sich zum einen an Schulklassen, die neben der Ausstellung ausführlich mit den globalen Zusammenhängen von Kinderarbeit vertraut gemacht werden. Interessierte Einzelbesucher können den missio-Truck täglich von 16-18 Uhr am Dreschschuppen besichtigen. Am Wochenende wird der Truck ab Samstag 14 Uhr am Kronenplatz stehen.

Für weitere Informationen siehe

missio-Truck – Die multimediale Ausstellung | missio (missio-hilft.de)

„Bietigheimer Zeitung“ berichtet über neuen Diakon Betzler

Die „Bietigheimer Zeitung“ hat den neuen Diakon in unserer Kirchengemeinde, Benjamin Betzler, in einem Artikel und mit Foto vorgestellt. Benjamin Betzler ist für ein Jahr in unserer Kirchengemeinde und bereitet sich auf die Priesterweihe vor. Den Artikel finden sie hier.

ÖkuVaKiFrüh wieder am Start am Samstag, 9. Mai 2026

Das „ÖkuVaKiFrüh“ ist wieder am Start, das Ökumenische Vater-Kind-Frühstück, ein Treffpunkt für Väter und ihre Kinder an einem Samstagvormittag, bei dem zuerst gemeinsam gefrühstückt und dann etwas miteinander unternommen wird, z.B. ein Spielevormittag. Das ÖkuVaKiFrüh gab es vor einigen Jahren schon mal und hat viel Spaß gemacht, wir haben tolle Aktionen damals gemacht, einen Imker und das Amtsgericht besucht, ebenso OB Kessing und sind mit einem Esel gewandert, haben den Kirchturm bestiegen und in die Orgel geschaut. Jetzt hoffen wir auf neue Aktivitäten für Väter und ihre Kinder, die erste startet am Tag vor Muttertag, am 9. Mai 2026, im Kath. Gemeindehaus von St. Laurentius in Bietigheim um 9 Uhr, bitte meldet euch bis 4. Mai 2026 kurz an über diese Mailadresse: OekuVaKiFrueh@t-online.de.

EinladungOekuVaKiFrueh09-05-26

Bild: Friedbert Simon

In: pfarrbriefservice.de

„Kino & Kirche“ wieder am Mittwoch, 15. April 2026, im „Alten Kino“ Bissingen

Zwei Teenager aus dem Senegal planen ihre Flucht nach Europa. Sie träumen von einem besseren Leben und wollen ihre Familien unterstützen. Wie die Reise sich zum Horrortrip entwickelt, erzählt der neue Film bei „Kino & Kirche“ am Mittwoch, 15. April 2026, eindringlich und beklemmend. Der Film wird um 16.30 und 19.30 Uhr im „Alten Kino“ in Bissingen gezeigt. Der italienisch-belgische Film von 2023 wird in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Asyl Bietigheim-Bissingen gezeigt. Zu den Filmnachgesprächen werden drei Geflüchtete aus dem Iran, der Türkei und aus Syrien erwartet. Es wird nicht nur um Fluchtgründe und -wege gehen, sondern auch um das Ankommen in Deutschland und die Integration.

Die Kirchengemeinden machen mit „Kino & Kirche“ so genannte „nicht-gewerbliche Filmarbeit“. Da dafür kein Eintritt verlangt werden darf, gibt es auch keinen „Vorverkauf“ von Eintrittskarten. Auch ist es nicht möglich, Plätze im Voraus zu reservieren. Das Kino wird 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn geöffnet, es stehen jeweils 110 der bequemen roten Kinosessel zur Verfügung. Wegen dieser besonderen Form der Filmarbeit dürfen die Filmtitel auch nicht öffentlich (z.B. im Internet) genannt, sondern nur umschrieben werden.

Kino & Kirche“ wird von den evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Bietigheim-Bissingen veranstaltet, in Kooperation mit dem Evangelischen Kreisbildungswerk Ludwigsburg und der Katholischen Erwachsenenbildung im Kreis Ludwigsburg. Faltblätter mit dem ausführlichen Programm und den Filmtiteln liegen u.a. in den Kirchengemeinden, in der Stadtinformation und in der Bücherei Bietigheim-Bissingen aus. Die Filmtitel können auch über die Homepage www.kino-und-kirche.de erfragt werden.

Konzert der „Jungen Solisten Stuttgart“ am 25. April 2026

Am Samstag, 25. April, um 19 Uhr laden die „Jungen Solisten Stuttgart“ zu einem Konzert in der St. Johannes Kirche in Bietigheim-Bissingen ein.
Das Ensemble, welches sich aus jungen Musikern, Preisträgern internationaler Wettbewerbe und Mitgliedern des Bundesjugendorchesters Ende 2024 gegründet hat, sorgt mit ihren Konzerten seither regelmäßig für Aufsehen und begeisterten Applaus in der Region. Nach einem großen Sinfoniekonzert im Forum am Schlosspark diesen Winter kommt das Ensemble in kleiner Besetzung wieder nach Bietigheim-Bissingen, um ein Konzert zu spielen mit spannenden Werken von Vivaldi und Bach. Der Hauptfokus wird dabei die sechste Solosuite von J.S. Bach sein, gespielt am Violoncello von Marc Strokov – ein junger Cellist, der nicht nur Mitglied im Bundesjugendorchester ist, sondern auch internationale Preise gewonnen hat und konzertiert hat von Amerika, bis hin zum Wiener Musikverein oder der Berliner Philharmonie.

Das Publikum darf sich auf ein mitreißendes Konzerterlebnis freuen, das Musikgenuss und soziales Engagement verbindet. Die jungen Solisten Stuttgart organisieren in der gesamten Region Konzerte mit dem Ziel, begabten Nachwuchs zu fördern. Herzliche Einladung zum Konzert!
Eintritt frei – Spenden erbeten!

Weitere Infos zu den Jungen Solisten Stuttgart: https://jungesolistenstuttgart.de/

Ostern feiern – trotzdem!

Trotzdem!
Ostern feiern

Kälte, Leid, Krieg, Hunger und Verbrechen, verschiedenste Belastungen, Sorgen und Nöte. Die Dunkelheit in der Welt ist groß, vielleicht auch die Finsternis in unseren persönlichen Lebenssituationen.

Ostern feiern bedeutet, all dem Bösen und Dunklen zu trotzen. Trotzdem!

Es gibt Krankheit und Tod.

Trotzdem.

Es gibt Hass, Eifersucht, Neid.

Trotzdem.

Es gibt Gewalt und Verbrechen.

Trotzdem.

Es gibt Hungersnot und Krieg.

Trotzdem.

Es gibt dermaßen viel Leid.

Und trotzdem.

Jesus hat seine Augen nicht verschlossen vor all der Dunkelheit, die es in der Welt gab. Er hat die Nöte gesehen, bewusst hingeschaut und versucht zu helfen. Sein Leben und Wirken hat vielen Menschen Licht in ihre Dunkelheit gebracht. Bis heute geht von Jesus diese unglaubliche Kraft der Hoffnung aus. Weil er nicht nur einzelne getröstet, ermutigt oder geheilt hat. Weil er uns auch in der Ohnmacht zur Seite steht und auch selbst Schreckliches erlitten hat. Weil er den Tod besiegt hat. Das ultimative „trotzdem“. (…)

Pfarrer Werner Pirkner

Quelle: Pfarrzeitung Schwechat „das gespräch“, In: Pfarrbriefservice.de

Im Leiden Leben – Es morgendämmert uns

Es morgendämmert uns

wir lebten

im Schatten des Todes

unsere größte Sehnsucht

gekreuzigt auf Golgatha

unsere letzte Hoffnung

gestorben und begraben

wir stiegen hinab mit Ihm

in das Reich des Todes

doch heute

morgendämmert uns

das gebrochene

das unvergängliche Licht

das Leben probt siegreich

den Aufstand

aus den heilenden Wunden

pulsiert unbezwingbar

die Kraft

so verlassen wir

unsere Gräber

gehen los

Richtung Galiläa

wir leben

im Lichte des Auferstandenen

Miriam Falkenberg, In: Pfarrbriefservice.de