Auf Augenhöhe – Gott wird Mensch

So spricht der Herr: Wenn die Tage vorüber sind, werde ich nach euch sehen“ (Jer 29,10)

Es sind vor allem die Kinder, die die Tage vor Weihnachten zählen und am Adventskalender Türen öffnen, mit jedem Tag eine Tür mehr. Ich werde nach dir sehen, ich schaue nach dir‘, das meint: Ich will für dich sorgen, es ist mir nicht gleichgültig, wie es um dich steht. Ich schaue nach dir. Von Gott ist hier die Rede, der nach uns schaut, sich um uns sorgt.

Wenn Gott nach uns schaut, kommt er uns nah. Sehr nah. Näher als uns bewusst ist. In letzter Konsequenz führt ihn seine Liebe zur Menschwerdung. An Weihnachten begibt sich Gott auf Augenhöhe zu uns Menschen, um als Mensch unter Menschen zu sein. In Augenhöhe macht er sich mit allem vertraut, was uns Sorge und Kummer bereitet, was uns das Leben schwer macht.

Um uns nicht aus den Augen zu verlieren, wird Gott Mensch, Blickkontakt zu halten, gerade wenn es schwer und dunkel wird um uns. An Weihnachten werden wir diesen Augenblick Gottes feiern. Gott schaut nach uns. Blick-Kontakt ist möglich im Kind in der Krippe.

Und Weihnachten ist erst der Anfang. Sein Weg führt von der Krippe zum Kreuz. Am Karfreitag ist Jesus auf Augenhöhe mit uns sterblichen Menschen geblieben. Wer die Augen hier vor dem Leid verschließt, verliert Gott aus den Augen. Und als Jesus beerdigt wurde, hat er sich – in Grabestiefe – sogar auf Augenhöhe mit unseren Toten begeben. Weiter kann uns Gott nicht entgegenkommen und tiefer kann er sich nicht beugen.

Nach Ostern ist es dann der Blick des Auferstandenen, der den Tod hinter sich gelassen hat. Diesseits und jenseits der Todesgrenze trifft uns der Blick Gottes, er verliert uns nicht aus den Augen, auch und gerade im Tod hält er Blickkontakt mit uns mit seinem liebevollen Blick.

Wenn ihr mich ruft, wenn ihr kommt und zu mir betet, so erhöre ich euch.“ (Jer 29,12)

Gott lässt sich blicken im Kind in der Krippe und er lässt sich ansprechen, er lässt sich rufen. Er befindet sich in Rufweite, uns nah. Das macht Hoffnung und schenkt Zuversicht. Unser Suchen und Rufen läuft nicht ins Leere. Gottes Liebe lässt aufleben. Und Weihnachten ist erst der Anfang.

(Ein Wort von Pastoralreferent Rolf Briehl, Bietigheim-Bissingen, zuerst veröffentlicht im Weihnachts-compass 2025)

Jugendbegleiter*innen gesucht – Qualifikation für ein attraktives Engagementfeld startet am 27. Januar 2026

Ehrenamtliche Jugendbegleiterinnen und -begleiter sind an den Schulen im Landkreis nicht mehr wegzudenken. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement (mit Aufwandsentschädigung) unterstützen sie wesentlich das Schulleben in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen beim Mittagessen, der Hausaufgaben­betreuung, bei Freizeitangeboten und vielem mehr. Auch im Rahmen des kommenden Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung werden – gegen Bezahlung – pädagogisch qualifizierte Personen dringend gebraucht.

Die Vielfalt der Ideen und Angebote ist dabei ebenso groß wie die Herausforderungen für die Jugendbegleiter*innen jeglichen Alters im Schulalltag. Um sie für diese verantwortungsvolle wie bereichernde Aufgabe zu qualifizieren, bietet die katholische Kirche unter Federführung der Stelle Kirche+Bildung+Schule im Dekanat Ludwigsburg einen umfassenden Ausbildungskurs zu einer breiten Themenpalette an: die eigene Person und Rolle, Grundlagen der Projektplanung, Lebenswelten, Institution Schule, Umgang mit Gruppen, Konfliktbewältigung, Kinder mit Migrationshintergrund, Kindeswohl, Erste-Hilfe.

Der Ausbildungskurs endet mit einem vom Land Baden-Württemberg anerkannten Ausbildungszertifikat. Mit dem Kurs ist der Erwerb der Juleica möglich.

Besucht werden können die insgesamt 13 Kursmodule als Gesamtpaket, aber auch Einzelmodule können belegt werden.

Die Fortbildungsangebote sind offen für alle interessierten Menschen (unabhängig von Konfession oder Religion), die sich bereits als Jugendbegleiter*in engagieren oder Interesse an einer künftigen Tätigkeit im Lebensraum Schule haben ebenso wie für in der Kernzeit Tätige und für Interessierte aus Kirchengemeinden oder Vereinen.

Das aktuelle Programmheft ist erhältlich bei  Kirche+Bildung+Schule, Solitudestraße 5, 71638 Ludwigsburg, Tel. 07141 / 911 85 14, E-Mail schulpastoral.ludwigsburg@drs.de oder kann unter www.kbs-ludwigsburg.de heruntergeladen werden.

Anmeldeschluss 16. Januar 2026.

Was macht eigentlich… Bischof em. Gebhard Fürst?

Silber-Jubiläum für Gebhard Fürst, der in Bietigheim geboren und aufgewachsen ist: Vor 25 Jahren, am 17. September 2000, war er im Rottenburger Dom zum Bischof geweiht worden. Als er dann vor zwei Jahren 75 geworden ist, hat er – so ist es üblich bei katholischen Bischöfen – dem Papst seinen Rücktritt angeboten, der angenommen wurde. Seitdem ist er „Bischof emeritus“, was so viel heißt wie „ausgedienter Bischof“. Ich habe „Alt-Bischof“ Gebhard Fürst in seiner Stuttgarter Ruhestandswohnung besucht und als erstes gefragt, wie es ihm geht: “Es geht mir gut. Ich bin gut angekommen in meiner neuen Wohnung und Umgebung. Ja, mit 77 hat man so ein paar Alterswehwehchen, aber mit denen kann ich gut umgehen. Es geht mir also gesundheitlich gut, und meine Seele ist auch gut angekommen.“

Als Bischof hatte Gebhard Fürst im großzügigen Bischofshaus in Rottenburg gewohnt, hatte persönliche Referenten, Mitarbeiterinnen im Bischofsbüro, einen Fahrer – das alles hat er im Ruhestand nicht mehr: „Es fiel mir nicht leicht, und ich habe geahnt, dass es mir nicht leichtfallen wird, deshalb habe ich mich auch gut vorbereitet. Ich hatte schon lange überlegt, wohin ich ziehen werde, und mich auch darauf eingestellt, dass ich dann irgendwo wohnen werde, wo ich niemand mehr um mich herum habe und wo ich den Alltag selber gestalten und verantworten muss.“ Er hat sich eine Wohnung in einem neuen Quartier in Stuttgart gemietet, wo er sich inzwischen sehr wohl fühlt. Er wohnt im obersten Stockwerk und kann von seinem Balkon auf das künftige Rosensteinquartier und die Stuttgarter Innenstadt blicken.

Im Erdgeschoss hat eine Kita eröffnet, alle Nachbarwohnungen in den fünf Geschossen sind inzwischen bezogen. Als Gebhard Fürst letztes Jahr dort eingezogen ist, war er der erste Mieter im Gebäude: „Das war schon etwas eigenartig, dass ich da erfahren habe, ganz alleine in einem so großen Haus im fünften Stock. Das ist mir nicht so ganz leicht gefallen, da braucht man auch seine Zeit. Aber ich habe das hingebracht und bin eigentlich jetzt ganz froh darüber.“ Über eine Vermittlungsagentur hat er eine Haushaltshilfe gefunden, die ihm die Wohnung putzt, wäscht und Mittagessen kocht, Kleinigkeiten macht er sich selbst auf dem Herd oder in der Mikrowelle.

Eingezogen ist er Anfang Dezember 2024, auf einen Weihnachtsbaum hat er in der neuen Wohnung natürlich nicht verzichtet. Hinter der Leonhardskirche hat er bei einem Weihnachtsbaumverkauf einen Baum gekauft und ihn mit dem Auto bis zur Wohnung transportiert: „Ich habe dann den Weihnachtsbaum geschmückt, natürlich mit echten Bienenwachskerzen wie immer, für den Weihnachtsduft, die Krippe drunter gestellt und habe dann am Heiligabend ein bisschen Musik dazu gehört, das Weihnachtsevangelium für mich selber gelesen und dann später am Abend auch die Liturgie gefeiert.“

In einer benachbarten Kirchengemeinde hat der „Bischof emeritus“ seine Dienste als Priester angeboten, auch für das Gefühl, weiter gebraucht zu werden. Häufig wird er auch noch für besondere Gottesdienste in der ganzen Diözese angefragt. So war er an Pfingsten auch bei der Diakonenweihe in der Laurentiuskirche in Bietigheim dabei. Ebenso wichtig ist ihm, im Ruhestand nicht zu vereinsamen: „Da bin ich froh und dankbar, dass ich einen großen Freundes- und Bekanntenkreis habe. Die natürlich nicht jeden Tag bei mir in der Wohnung sitzen, aber wo ich mich darauf verlasse, dass die mich besuchen, mich nicht vergessen, dass ich sie auch mal besuche.“

Langweilig wird ihm also nicht im Ruhestand. Viele Bücher hat er in seine neue Wohnung mitgenommen, auch wenn er sich von vielen verabschieden musste, als er aus dem Rottenburger Bischofshaus ausgezogen ist: „Den Großteil konnte ich der Diözesanbibliothek geben. Und einen anderen Teil habe ich verschenkt, und einen ausgewählten Teil, da habe ich jedes Buch in die Hand genommen und dann zur Seite gelegt, dass ich das dann in die neue Wohnung mitnehmen konnte.“ Und wie viele Bücher davon hat er noch auf seiner Unbedingt-lesen-müssen-Liste? „Also, lesen muss ich gar keines mehr, aber ich habe viele Bücher, die ich noch lesen möchte.“ Z.B. bretonische Krimis, aber auch aktuelle politische: „Es geht mir natürlich auch sehr nach, wie unsere Gesellschaft sich entwickelt und wie das weltweit wird mit Trump und Co. und den politischen Konflikten und Kriegen.“

Sein großer Wunsch für die nächsten Ruhestandsjahre: „Ich wünsche mir natürlich, und da bitte ich auch den lieben Gott immer darum, dass meine seelische, geistige und leibliche Gesundheit mir so erhalten bleibt, dass ich in dieser Art, wie ich jetzt lebe, noch eine gute Zeit verbringen kann.“ Kein Terminzwang mehr, machen können, was man möchte – in diesem Punkt lebt der Alt-Bischof seinen Ruhestand so wie viele andere auch nach dem Arbeitsleben. Manche starten im Ruhestand auch zur großen Weltreise, hat er da Träume? „Das möchte ich vielleicht schon ein bisschen intensivieren, aber jetzt nicht so, dass ich da mal mit dem Campingbus irgendwo nach Kanada fahre, das habe ich jetzt nicht vor.“ Und als Rentner in den warmen Süden im Winter fliehen, wäre das was für ihn? „Nein, das kommt nicht in Frage, weil diese großen Festtage, also Weihnachtszeit, Osterzeit, auch das Pfingstfest, das möchte ich vor Ort feiern, und da einfach wegzufahren und nur irgendwie Freizeit zu machen, das wirft mich aus dem Kirchenjahr raus, und da lebe ich auch noch sehr intensiv damit.“

Über das Leben und die Amtszeit von Bischof Gebhard Fürst hat der frühere Pressesprecher der Diözese Rottenburg-Stuttgart Thomas Broch ein Buch verfasst, das im Schwabenverlag unter dem Titel „»Um unseres Heiles willen« – Gebhard Fürst – der Weg eines Bischofs“ erschienen ist. Darin werden auch die Kindheits- und Jugendjahre in Bietigheim beschrieben.

(Christian Turrey in der Weihnachts-Ausgabe des Gemeinde-Magazins compass)

Adventsliedersingen am 17. Dezember 2025 im Pfarrhaus von St. Laurentius

Herzliche Einladung zum Adventsliedersingen am Mittwoch, 17. Dezember 2025, ab 19.30 Uhr im Wohnzimmer des Pfarrhauses neben der Laurentiuskirche! Mit uns singt Renate Holzknecht-Schill, Organistin, Chorleiterin, Klavierpädagogin, Kammermusikerin, Korrepetitorin und Pianistin, die sich auch einen „Spontan-Chor“ im Advent zutraut.

Bild: Christiane Raabe
In: Pfarrbriefservice.de

Familiengottesdienst mit Vorstellung der Erstkommunionkinder

Zu unserem Familiengottesdienst am 3. Advent laden wir Sie alle am 14. Dezember herzlich um 11:00 Uhr nach St. Johannes ein. Die Erstkommunionkinder stellen sich im Gottesdienst der Gemeinde vor.

Musikalisch wird der Familiengottesdienst wieder von der FamGo-Band gestaltet.

Im Anschluss an den Gottesdienst wollen wir noch gemeinsam bei einer Tasse Tee ins Gespräch kommen.

Kennst du eigentlich den Nikolaus?

Am kommenden Samstag, den 06.12.2025, findet der Kinderbibeltag in der Sankt Laurentius Kirche von 09:30 Uhr – 15:00 Uhr für alle Kinder von 5 – 11 Jahren statt. Im Mittelpunkt dieses Kinderbibeltages steht der Nikolaus. Gegen 14:30 Uhr werden die Kinder auch die Möglichkeit haben, den Nikolaus persönlich zu treffen. Für ein gemeinsames Mittagessen wird gesorgt.

Auch in den anderen Kirchengemeinden findet eine Nikolausfeier statt:

  • in der Kirche Zum Guten Hirten in Bissingen beginnt diese um 16 Uhr,
  • in der Sankt Johannes Kirche im Buch beginnt diese um 17 Uhr.

Anmeldungen bitte bis 01.12.2025 telefonisch unter 07142/9102810 oder per E-Mail an stlaurentius.bietigheim-bissingen@drs.de.

Weihnachtsoratorium in Sankt Laurentius Bietigheim

Es gehört zur Weihnachtszeit wie die vier Kerzen auf dem Adventskranz: Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium.

Die Kantorei an Sankt Laurentius lädt am 07. Dezember, 18:00 Uhr, zum Weihnachtskonzert ein, in dem die Kantaten IV bis VI des Weihnachtsoratoriums für Soli, Chor und Orchester von Johann Sebastian Bach erklingen.

Mit dem Weihnachtsoratorium, BWV 248, schuf Johann Sebastian Bach nicht nur sein populärstes Vokalwerk überhaupt, sondern vielmehr eine seiner bekanntesten geistlichen Kompositionen. Bestehend aus sechs Kantaten, die ursprünglich an sechs christlichen Festtagen zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar aufgeführt wurden, thematisiert das Weihnachtsoratorium vor allem die Freude über die Geburt Christi. Das Werk zeichnet sich dabei nicht nur durch seine feierlichen Chöre und Weihnachtschoräle aus, sondern vertont darüber hinaus die Weihnachtsgeschichte in seinen Rezitativen.

Auch nach beinahe 300 Jahren hat die von Johann Sebastian Bach in Musik gesetzte Fassung der Weihnachtsgeschichte nichts von ihrem glanzvollen und innigen Zauber verloren, der seine Zuhörer auf das bevorstehende Fest feierlich einstimmt. Mit dem Weihnachtsoratorium hat Bach ein Werk geschaffen, das bei aller barocken Pracht eine zeitlose Botschaft transportiert. War zu Zeiten Bachs eine Aufführung der einzelnen Teile in sechs Gottesdiensten des Weihnachtsfestkreises vorgesehen – erstmalig zwischen dem Ersten Weihnachtsfeiertag 1734 und dem Epiphaniasfest 1735 – werden heute ausgewählte Kantaten (besonders häufig: I–III oder IV-VI), jedoch seltener das gesamte Oratorium im Konzertrahmen aufgeführt.

Für viele Menschen gehört der Konzertbesuch zum alljährlichen festen Ritual in der (vor-)weihnachtlichen Zeit. Unter der Leitung von Dekanatskantor Jürgen Benkö singt die Kantorei an Sankt Laurentius begleitet von Mitgliedern der Stuttgarter Sinfonieorchester. Beteiligt sind überregional bekannte Gesangssolisten.

Das Konzert in der katholischen Kirche Sankt Laurentius, Uhlandplatz 1, beginnt um 18:00 Uhr. Der Eintritt kostet 25 Euro, Schüler und Studenten 10 Euro.

Minis erstmals in violetten Gewändern in St. Laurentius

Mit dem Beginn der Adventszeit am 1. Advent hat sich auch die liturgische Farbe im Gottesdienst geändert. Bis Weihnachten tragen Priester und Ministrantinnen und Ministranten violette Gewänder, weil die Adventszeit auch eine Besinnungs- und Bußzeit vor dem großen Fest Weihnachten/Geburt des Herrn ist. Die traditionelle Farbe, die sich auch in der sechswöchigen Fastenzeit vor Ostern wiederfindet, ist dafür die Farbe Lila oder Violett. Die Minis in der St. Laurentius-Gemeinde haben in diesem Jahr neue Gewänder in den liturgischen Farben Lila und Grün bekommen, und am 1. Adventssonntag wurden die violetten Gewänder erstmals getragen. Auch der Adventskranz in der Kirche ist mit lila Kerzen und Schleifen geschmückt.

Frühgottesdienst im Kerzenschein

Im Advent werden in der Katholischen Kirche Bietigheim-Bissingen wieder die beliebten Rorate-Gottesdienste mit anschließendem Frühstück gefeiert. In aller Herrgottsfrühe aufstehen, morgens um 6 Uhr bei Kerzenschein einen adventlichen Gottesdienst feiern und anschließend gemeinsam frühstücken – das macht die so genannten Rorate-Gottesdienste aus, die die katholischen Kirchengemeinden von Bietigheim-Bissingen in dieser Adventszeit wieder feiern. Der Begriff „Rorate“ ist dabei der Anfang des adventlichen Wechselgesangs „Tauet Himmel, von oben, ihr Wolken, regnet den Gerechten“. Der Gottesdienst in der Morgenfrühe noch vor Sonnenaufgang symbolisiert auch den Advent: Warten auf Christus, das Licht der Welt.

In Bietigheim-Bissingen feiern die beiden Gemeinden St. Laurentius (Bietigheim) und St. Johannes (Buch) die Rorate-Gottesdienste jeweils um 6 Uhr früh. In der Laurentiuskirche immer am Mittwoch, dreimal, beginnend am 3. Dezember. In St. Johannes werden die Rorate-Gottesdienste jeweils am Freitagmorgen dreimal gefeiert, sie beginnen am 5. Dezember. Im Anschluss an die Gottesdienste wird in den benachbarten Gemeindehäusern gemeinsam gefrühstückt.

In der Bissinger Gemeinde „Zum Guten Hirten“ feiert man einen Rorate-Gottesdienst am frühen Abend, damit auch diejenigen teilnehmen können, für die 6 Uhr zu früh wäre, und zwar am Freitag, 12. Dezember 2025, um 18 Uhr.

Bild: Dominik Schaack
In: Pfarrbriefservice.de

Bibel-Podcasterin Johanna Haberer eröffnet am 26. November „Ökumenische Werkstatt Theologie“ zur Bibel

Johanna Haberer, evangelische Theologin und erfolgreiche ZEIT-Podcasterin „Unter Pfarrerstöchtern“, eröffnet am Mittwoch, 26. November 2025, um 19 Uhr die jährliche Vortragsreihe „Ökumenische Werkstatt Theologie“ in Bietigheim-Bissingen. Die Reihe befasst sich in diesem Jahr an vier Abenden mit der Bibel unter dem Titel „Gottes Wort in meinem Ohr – EinBlick in das Buch der Bücher“.

Haberer ist emeritierte Professorin für Christliche Publizistik am Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und arbeitet sich seit fünf Jahren gemeinsam mit ihrer Schwester, der ZEIT-Redakteurin Sabine Rückert, im Podcast „Unter Pfarrerstöchtern“ durch die gesamte Bibel. Der Erfolg des Podcasts zeigt, wie aktuell die Bibel immer noch ist. Haberer hat unlängst das Buch „Die Bibel in 100 Minuten – eine zeitgemäße Einführung in das Buch der Bücher“ veröffentlicht. An dem Abend wird sie im Gemeindehaus der Evangelischen Friedenskirche in Bietigheim-Bissingen, Stadtteil Sand, aus dem Buch lesen und mit den Besuchern ins Gespräch über das „Buch der Bücher“ kommen.

In der 17. Auflage der „Ökumenischen Werkstatt Theologie“, die evangelische und katholische Kirche in Bietigheim-Bissingen gemeinsam veranstalten, geht es eine Woche später am Mittwoch, 3. Dezember 2025, mit einem „Faktencheck zur Weihnachtsgeschichte“ weiter. Gab es wirklich einen Stall in Bethlehem? Standen Ochs und Esel an der Krippe, obwohl sie gar nicht in der Bibel erwähnt sind? Sandra Huebenthal, katholische Professorin für Exegese und Biblische Theologie an der Universität Passau, geht an dem Abend ab 19 Uhr den neutestamentlichen Texten zur Weihnachtsgeschichte, ihren historischen Kontexten und der christlichen Wirkungsgeschichte nach.

Im neuen Jahr folgen zwei weitere Abende, jeweils wieder an einem Mittwochabend ab 19 Uhr: Am 14. Januar 2026 wird die Direktorin des Katholischen Bibelwerks Stuttgart Katrin Brockmöller zum Thema „Zwei Tauben, ein Jesuskind – und was eine Prophetin dazu sagt“ referieren. Dabei haben die TeilnehmerInnen die Gelegenheit, sich in einem Bibliolog, einer besonderen Form der Bibelarbeit, mit einzelnen Personen des biblischen Textes zu identifizieren.

Am 28. Januar 2026 beschäftigt sich Simone Paganini, Professor für Biblische Theologie an der Rheinisch-Westfälischen Technische Hochschule Aachen, mit Fakes in der Bibel und darüber hinaus, unter der Überschrift: „Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt“.

Die Abende beginnen jeweils um 19.00 Uhr und enden gegen 21.00 Uhr. Der Seminarbeitrag beträgt für alle vier Abende 30 €, der Beitrag für einzelne Abende jeweils 8 € pro Abend.

Flyer WerkstattTheologie2025_26