Ostern feiern – trotzdem!

Trotzdem!
Ostern feiern

Kälte, Leid, Krieg, Hunger und Verbrechen, verschiedenste Belastungen, Sorgen und Nöte. Die Dunkelheit in der Welt ist groß, vielleicht auch die Finsternis in unseren persönlichen Lebenssituationen.

Ostern feiern bedeutet, all dem Bösen und Dunklen zu trotzen. Trotzdem!

Es gibt Krankheit und Tod.

Trotzdem.

Es gibt Hass, Eifersucht, Neid.

Trotzdem.

Es gibt Gewalt und Verbrechen.

Trotzdem.

Es gibt Hungersnot und Krieg.

Trotzdem.

Es gibt dermaßen viel Leid.

Und trotzdem.

Jesus hat seine Augen nicht verschlossen vor all der Dunkelheit, die es in der Welt gab. Er hat die Nöte gesehen, bewusst hingeschaut und versucht zu helfen. Sein Leben und Wirken hat vielen Menschen Licht in ihre Dunkelheit gebracht. Bis heute geht von Jesus diese unglaubliche Kraft der Hoffnung aus. Weil er nicht nur einzelne getröstet, ermutigt oder geheilt hat. Weil er uns auch in der Ohnmacht zur Seite steht und auch selbst Schreckliches erlitten hat. Weil er den Tod besiegt hat. Das ultimative „trotzdem“. (…)

Pfarrer Werner Pirkner

Quelle: Pfarrzeitung Schwechat „das gespräch“, In: Pfarrbriefservice.de